Die Menüwahl gehört auf die Tischkarte: ein kleines Symbol unter dem Namen (Blatt für vegetarisch, Fisch, Rind), ein farbiger Punkt mit Legende fürs Personal oder das ausgeschriebene Gericht. Der schwierige Teil sind die Daten - jeder Name braucht Tisch und bestätigte Menüwahl. In The Private Wedding App, der Hochzeitsplanungs-Plattform mit digitaler Einladung, sammelt die Zusage genau das automatisch: Gäste wählen ihr Menü beim Antworten, der Sitzplan ordnet die Tische zu, und ihr exportiert eine Liste mit Name, Tisch und Menü - die Druckvorlage für eure Tischkarten, ohne Abtippen.
Bei einem servierten Menü sagt der Caterer irgendwann einen Satz, der viele Paare überrascht: Das Personal muss am Platz erkennen, wer welches Gericht bekommt. Nicht auf einer Liste in der Küche - am Tisch, auf der Tischkarte, damit kein Rinderfilet über einem vegetarischen Gast schwebt. Damit wird die Tischkarte vom hübschen Namensschild zu einem kleinen Stück Logistik, und es entstehen zwei Aufgaben: entscheiden, wie die Menüwahl auf der Karte aussieht - und von jedem einzelnen Gast eine finale, korrekte Menüwahl bekommen, bevor irgendetwas in den Druck geht. Die erste Aufgabe klärt dieser Guide in zehn Minuten. Die zweite ist die eigentliche Arbeit - außer, eure Einladung hat sie längst erledigt.
Warum die Menüwahl auf die Tischkarte gehört
Beim servierten Menü haben eure Gäste ihr Gericht Wochen vorher gewählt - auf der Rückmeldung. Am Abend selbst muss das Personal Dutzende Teller schnell den richtigen Plätzen zuordnen, ohne sich über den Tisch zu beugen und zu fragen. Die Lösung der Branche: Die Menüwahl steht auf der Tischkarte, das Personal liest sie beim Servieren.
Viele Caterer verlangen das ausdrücklich, manche Locations schreiben es für servierte Menüs in den Vertrag. Falls eurer es nicht erwähnt hat: fragt nach - acht Wochen vorher ist die Antwort angenehm, in der Hochzeitswoche teuer.
Für Buffet und Familienstil gilt das nicht: Dort wählt niemand am Platz. Aber Allergien braucht der Caterer trotzdem - als Liste, nicht auf der Karte.
Die fünf Wege, die Menüwahl zu zeigen
Jede Methode ist dieselbe Idee in anderem Gewand: eine Markierung auf der Karte, eine Legende für das Servicepersonal. Wählt nach Stationery-Stil - und sagt eurem Caterer, welches System ihr nutzt.
Das eigentliche Problem: die Liste, nicht das Design
Was jede Bastelanleitung überspringt: Bevor ihr vierzig Tischkarten mit Menüwahl drucken könnt, braucht ihr vierzig bestätigte Menüwahlen, den richtigen Namen und den richtigen Tischen zugeordnet. Über Papier-Antwortkarten und WhatsApp gesammelt, ist diese Liste eine Tabelle, die ihr wöchentlich neu baut - Antworten tröpfeln, Gäste ändern ihre Wahl, zwei Cousinen tauschen den Tisch.
Genau diese Liste führt eine Hochzeitsplanungs-Plattform für euch. In The Private Wedding App fragt die Rückmeldung jedes Gastes Menüwahl und Allergien ab - die Daten kommen also von Anfang an am richtigen Namen an. Die Gästeliste zeigt beides live, der Sitzplan verteilt dieselben Gäste auf die Tische, und Budget, Checkliste und Dienstleister laufen auf derselben Plattform mit.
Ist die Rückmeldefrist vorbei und die Liste final, exportiert ihr sie: jeder Name mit Tisch und Menü in einer Datei. Das ist eure Druckgrundlage - Seriendruck zu Hause oder ab zur Druckerei, ohne Abtippen, ohne 'hatte Sarah Fisch oder Huhn?'.
Drucken zu Hause - und wann sich Menükarten lohnen
Die klassische gefaltete Tischkarte misst aufgestellt etwa 9 x 5 cm; auf einen A4-Bogen passen sechs Stück im Raster. Druckt auf 200-300 g Karton - alles Dünnere kippt auf dem Tisch. Erst einen Testbogen drucken und falzen, dann die Serie: Die Falzlinie muss exakt zwischen Vorder- und Rückseite laufen, und die Menü-Symbole müssen auf Armlänge lesbar sein.
Und die Menükarte? Sie zeigt allen dasselbe - deshalb reicht eine pro Tisch oder eine große im Ständer, statt einer pro Gast. Schön als Duo: Tischkarte mit Menü-Symbol am Platz, Menükarte mit allen Gängen in der Tischmitte. Wer digital ergänzt: In der Einladung steht das Menü längst - Gäste, die vorab nachsehen wollen, finden es dort.
Übrigens zur Allergie-Frage: Allergien gehören NICHT auf die Tischkarte - das ist eine medizinische Information, die nicht der ganze Tisch lesen muss. Sie gehören auf die Liste für den Caterer, pro Gast und Tisch - und die exportiert ihr aus derselben Datei wie die Tischkarten-Daten.
- Rückmeldefrist abwarten und Nachzügler erinnern - erst dann drucken
- Finale Liste exportieren: Name, Tisch, Menü pro Gast
- Eine Vorlage, Seriendruck - nie Namen einzeln tippen
- 200-300 g Karton, Testbogen vor der Serie
- 5-10 Blanko-Karten als Reserve für Nachzügler
Alles, was ihr braucht, an einem Ort
Eure Hochzeit selbst zu planen ist absolut machbar.
Seht es euch selbst an.
Entdeckt die ganze Plattform: Einladung, Zusagen mit Menüs und Allergien, Gästeliste, Sitzplan, Budget, Dienstleister, Checkliste, Moodboard, Fotos und der KI-Planer. Ohne Konto.
Komplette Demo ansehen →Wie zeigt man die Menüwahl auf der Tischkarte?
Mit einer kleinen Markierung beim Namen: einem gedruckten Symbol (Blatt für vegetarisch, Fisch, Rind), einem Farbpunkt mit Legende für das Personal oder dem ausgeschriebenen Gericht. Symbole und Klartext sind fürs Servicepersonal am klarsten. Sagt eurem Caterer, welches System ihr nutzt, damit die Briefing-Liste dazu passt.
Wo bekommt man Tischkarten mit gedruckten Namen und Menüwahl?
Druckereien bieten das als Service mit variablen Daten an - oder ihr druckt zu Hause für den Preis des Kartons: Gästeliste mit Name, Tisch und Menü exportieren, per Seriendruck in eine Vorlage gießen, auf 200-300 g Karton drucken. The Private Wedding App sammelt die Menüwahl über die Zusagen und exportiert die fertige Liste - die Datenarbeit entfällt.
Was ist der Unterschied zwischen Namenskarte und Tischkarte?
Im deutschen Sprachgebrauch meinen beide meist dasselbe: die Karte am Platz. Genauer: Die Karte am Empfang mit Tischnummer weist den Tisch zu, die Karte am Gedeck markiert den Stuhl. Beim servierten Menü gehört die Menüwahl auf die Karte am Platz - dort liest sie das Personal mit dem Teller in der Hand.
Brauchen wir Menükarten pro Gast?
Nein - die Menükarte zeigt allen dasselbe, eine pro Tisch oder eine große im Ständer genügt. Bei Menüwahl übernimmt die Tischkarte den individuellen Teil mit dem Symbol pro Gericht. Digital gilt: Das Menü steht ohnehin in eurer Einladung, jederzeit nachlesbar.
Gehören Allergien auf die Tischkarte?
Nein. Eine Allergie ist eine medizinische Information - am Platz gedruckt liest sie der ganze Tisch, und der Küche hilft sie dort nicht. Allergien gehören auf die Caterer-Liste: pro Gast, mit Tischnummer, übergeben mit der finalen Gästezahl ein bis zwei Wochen vor dem Fest.
Wann müssen die Tischkarten fertig sein?
Nach der Rückmeldefrist und dem fertigen Sitzplan - also in den letzten zwei bis drei Wochen. Früher lohnt nicht: Jede Änderung kostet Neudrucke. Mit exportierter Liste und Seriendruck ist die komplette Produktion ein Abend - plus ein paar Blanko-Karten als Reserve.
